ZUGFeRD vs. XRechnung:
Der ultimative Format-Check
Stehen Sie vor der E-Rechnungspflicht 2025 und wissen nicht, welches Format Sie wählen sollen? Wir vergleichen die beiden Standards für Deutschland.
XRechnung
Der Standard der öffentlichen Verwaltung. Ein reines Datenformat ohne visuelle PDF-Komponente.
- Pflicht für B2G (Behörden)
- Maximale Automatisierung
- Nicht ohne Tool lesbar
ZUGFeRD
Das Hybrid-Format. Eine PDF-Datei für den Menschen, die im Hintergrund XML-Daten für die Maschine enthält.
- Ideal für B2B & KMU
- Wie gewohnt lesbar (PDF)
- Größeres Dateivolumen
Direkter Vergleich der Merkmale
| Kriterium | XRechnung | ZUGFeRD (ab 2.1) |
|---|---|---|
| Struktur | Nur XML (UBL oder CII) | PDF/A-3 mit eingebettetem XML |
| Eignung für Behörden | Vorgeschrieben (Standard) | Akzeptiert im Profil XRECHNUNG |
| Archivierung | XML-Datei muss archiviert werden | PDF-Container ist archivierbar |
| Manuelle Prüfung | Nur über Viewer/Konverter | Einfach im PDF-Reader |
Was sollten Sie wählen?
„Ich liefere an den Staat...“
In diesem Fall ist die XRechnung die sicherste Wahl. Die Portale des Bundes (ZRE) erwarten primär reine XML-Dateien. XRechnung ist hier der Goldstandard.
„Ich arbeite primär mit Firmen...“
Wählen Sie ZUGFeRD. Ihre Kunden können die Rechnung weiterhin wie gewohnt öffnen und ansehen, während ihre Buchhaltungssysteme die Daten automatisch auslesen.
Die Rolle der EN 16931
Wichtig zu wissen: Seit ZUGFeRD Version 2.1 sind beide Formate technisch „verwandt“. Beide basieren auf der europäischen Norm EN 16931. Das bedeutet: Eine ZUGFeRD-Rechnung im Profil „XRECHNUNG“ ist inhaltlich identisch mit einer XRechnung – sie steckt lediglich in einer PDF-Hülle.